2013

 

 

Januar 2013

Die Weihnachtslieder aus den Lautsprechern der Velberter Innenstadt sind verklungen, die Wiese mit den fröhlichen schnatternden Gänse ist leer, die Plätzchenteller sicherlich auch und die Menschen haben hoffentlich das Neue Jahr fröhlich begrüßt und kämpfen jetzt gegen die überschüssigen Pfunde.

 

Februar 2013

MonatsversammlungBV Birth am 05.02.2013 im Vereinslokal " Korfu"

Referent Herr Manfred Hoffmann - Baugenossenschaft Nierderberg -

 Nachdem Herr Wolgang Seidel, 2. Vorsitzender, die Mitglieder und Gäste begrüßt hatte, übergab er Herrn Manfred Hoffmann das Wort.

Herr Hoffmann stellte sich zunächst mit einigen Worten vor. Die BGN ist seit einem Jahr auch Mitglied des BV Birth. Ihm liege deshalb auch der Stadtteil Birth sehr am Herzen, da er auch einige Jahre in Birth gewohnt habe.

Seit 1977 ist Herr Hoffmann bei der Baugenossenschaft Niederberg angestellt und seit acht Jahren Vorstandsvorsitzender.

 

Birth - ein Stadtteil im Wandel der Zeit

 

Herr Hoffmann zeigte an Hand von Bildern, wie sich der Stadtteil Birth, nur allein seit den sechzigern Jahren verändert habe.

In den Jahren 1960 bis 1970 war der Bedarf an Wohnungen besonders groß, da auch viele Spätaussiedler nach Velbert gekommen waren und in dementsprechenden Wohnungen untergebracht werden mussten.

Das erste Projekt der Baugenossenschaft Niederberg waren 105 Genossenschaftwohnungen am Nelkenweg. Bauprojekte der Baugenossenschaft Niederberg wurden dann auch gleichzeitig mit den Wobauwohnungen in Birth fertiggestellt.

Herr Hoffmann zeigte uns Fotos ( 1973 / 1974) vom errichten des Hochhauses an der Bither Strasse 35, welche Herr Scholten zur Verfügung gestellt hatten.

Zu dem sogenannten " Modernes Wohnen" kam es dann in den Jahren 1974 und 1975. Es gab dann unterschiedliche Wohnformen ( Miet- und Eigentumswohnungen sowie Ein- Familien- Reihenhäuser). Die erste Baugenehmigung bekam

die Baugenossenschaft Niederberg 1966. Für insgesamt 4,9 Mio DM gab das Land für Baudarlehen an Fördermittel zu.

Ungefähr 15 Jahre nach der Erstellung der ersten Wohnhäuser wurden dann die ersten Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen. Statt der Holzfenster wurden dann Kunststofffenster eingebaut. Auch die Terppenhäuser bekammen einen neuen Anstrich. Die Balkone und auch die Dächer wurden teilweise erneuert, da der " Jahundertbaustoff Beton" nicht den Erwartungen entsprach. Im Rahmen der Energiesparmaßnahmen wurden die Heizungsanlagen von Öl auf Gas umgestellt.Im Rahmen der energetischen Maßnahmen vom Bund, wird die Baugenossenschaft ihre Häuser den Kriterien der Fördermittel sanieren, dies ist schon teilweise geschehen. Die Außenfassaden wurden gedämmt. Anstelle deer alten Betonbalkone, die jetzt zum Abriss kamen, werden dann neue Balkone mit modernen Baustoffen erstellt. Für die Abfallbeseitigung wurden Stellplätze eingerichtet, so dass der Müll getrennt werden konnte.  Die Müllaufbewahrung in den Kellern entfiel. Auch wurden mehr Parkplätze ( Nelkenweg) erstellt. Die Hauseingänge wurden neu gestaltet. Demnächst nimmt die Baugenossenschaft die Erneuerung der Häuser Birther Straße 36 - 46 vor.

Laut der Zuschussförderung der KfW müssen dreifachverglaste Fenster eingebaut werden. Herr Hoffmann zeigte zum Abschluss seines Vortrages noch Luftbildaufnahmen vom Oktober 2012. Der Vergleich zu den ersten Baumaßnahmen 1960 und 2012 zeigt auf, dass das Wohnen in Birth um vieles attraktiver geworden ist. Besonders junge Familie ziehen in den Stadtteil Birth. Im Anschluss an seinen interessanten Vortrag beantwortete Herr Hoffmann noch viele Fragen und es wurde noch lebhaft diskutiert.

Margot Mittmann

März 2013

Harmonische Mitgliederversammlung

 Die ersten Monate im Jahr sind mit Versammlungen und Kassenprüfungen in allen Vereinen ausgefüllt. So auch bei uns. Pünktlich um 19.o5 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende Hans Küppers die Versammlung in unserem Stammlokal " Korfu". Seine Stimme war etwas schwach, eine für diese Jahreszeit typische Erkältung hatte ihn erwischt.

Es lagen keine Anträge vor und auch spontan wurden keine gestellt.

Da keine Wahlen anstanden und Hans Küppers seine Stimme schonen musste, übernahm Wolfgang Seidel den Jahresrückblick und den Bericht über die Öffentlichkeitsarbeit. Im Februar waren die Herren Bundrock, Lüdtke und Mannheim von der DLRG eingeladen. Am 4. März fand die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen statt. Hierüber wurde ausführlich berichtet. Zum Vereinskegeln trafen wir uns im April in der " Spardose". Außerdem waren wir am 6. Velberter "Dreck-weg-Tag" beteiligt  Zu unserer Monatsversammlung am 8. Mai luden wir Herrn Schwinning von der Velberter Feuerwehr ein. Er berichtete interessante Dinge über den Brandschutz. Am 12. Mai warben wir beim Wobau-Fest im Birther Kreisel mit einem Stand des BVB und unseren neuen Flyern und Kugelschreibern. Am 5. Juni begrüßten wir 2 Referenten zu unserem monatlichen Treff. Zuerst stellte sich Frau Sonja Oberrath vor. Sie ist examinierte, selbstständige Altenpflegerin. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Hilfe bei Demenzerkrankungen. Danach wurde ein eindrucksvoller Film von Friedhelm Dahlmann über " Tauchen im Roten Meer" vorgeführt.

" 6o Jahre Bürgerverein Birth" stand auf dem Programm unseres Treffs im Juli. Nach einer Diskussion, was gemacht werden sollte und was nicht, wurde noch geklönt und auch einige lustige Geschichten erzählt. Es wurden Erinnerungen wach, wie der Verein vor 6o Jahren entstanden war. Vor vielen Gästen eröffnete der 1. Vorsitzende Hans Küppers die Feierlichkeiten zu unserem 6o. Geburtstag am 12. August im "BILO". Nach Stefan Freitag brachten Dirk Lorenz, Chef der Arge und einige Vertreter der anderen Bürgervereine ihre Glückwünsche dar. Musikalisch wurde der Festakt von der Band Foss Doll und vom Gesangsduo Lothar Selbeck und Tochter Tanja begleitet.

Zur Monatsversammlung im September war Frau Dresa-Hampe vom SKFM zu Gast.

Wie jedes Jahr fand in der Aula des "GSG" Birth der Seniorennachmittag mit einem bunten Programm und Tanz statt. Die Schlossstadtsänger überzeugten mit einem tollen Auftritt und Helmut Mintert konnte mit einigen humorvollen Einlagen den voll besetzten Saal begeistern. Es hatten sich etwa 6o Personen angemeldet, aber mit einigem Geschick haben wir den Ansturm, unter Leitung von Gabi Bodden, von 12o Personen bewältigen können. Es war wieder ein gelungener Nachmittag.

Der alljährliche Trödelmarkt am folgenden Tag auf dem Schulgelände von Humboldt Straße bot mit 14o Trödelständen ein stimmungsvolles Bild.

Am ersten Dienstag im Oktober war unsere Birther Apothekerin Katja Kok zu Gast. Ihr Thema: Bluthochdruck mit allen Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Frau Kok hat sich bereiterklärt auch über andere Themen später mal zu referieren.

Am 16. Oktober überraschte uns unser Kassierer mit einer Abendfahrt nach Hattingen mit einem Nachtwächterrundgang und einem ritterlichen Abendessen.

Zum Jahresende wiederholten sich die alljährlichen Ereignisse. Erneut feierten zahlreiche Mitglieder Advent beim Clemens August, der Weihnachtsbaum im Birther Kreisel wurde geschmückt und der pikante Heringsstipp wurde traditionell im Kleingartenverein " Birther Höfe" genossen.

Unsere große Weihnachtfeier beendete ein ereignisreiches Jahr 2o12.

Zum Öffentlichkeitsbericht führte Herr Seidel aus, dass der BVB an vielen Stellen vertreten ist.

Die Präsenz in allen Velberter Printmedien ist wichtig, der Seniorennachmittag und Familienwandern wurden von Radio Neantertal gesendet . Jeden zweiten Dienstag im Monat trifft sich der Stammtisch der Interessengemeinschaft Birther Kreisel, im Bezirksausschuss der Stadt Velbert, in der 13-köpfigen Jury, die über einen Aktionsfonds für Birth entscheidet und im Beirat des " BILO " sind wir vertreten. Zahlreiche Termine, wie z.B. die Verabschiedung der Abiturienten des "GSG" Birth oder die Sitzungen bei der Arge Velbert, sind nur einige der zeitaufwendigen Termine unserer beiden Vorsitzenden. Dass unser Pressewart, Wolfgang Seidel, auch im Team der Birther Zeitung " Hallo Nachbar " fleißig ist, wollen wir nicht vergessen. Außerdem lohnt es sich unsere eigene Homepage, www.buergervereinbirth.de die von Anja Klinkhardt gepflegt wird zu besuchen.

Danach bedankte sich Hans Küppers für die langjährige Mitarbeit zweier Beisitzer des Vorstandes.

Helga Seidel ( leider erkrankt ) und Karin Höfels wurden mit Ehren und Blumen verabschiedet.

Hartmut Brandenburg verlas den Kassenbericht, Frau Katja Kok und Herr Josef Rother, die Kassenprüfer, bestätigten die Ordnungsmäßigkeit und beantragten Entlastung des Kassierers und des geschäftsführenden Vorstandes. Die Versammlung stimmte einstimmig zu und Herr Hans Dimmer wurde zum neuen Prüfer gewählt.

Unter Punkt "Verschiedenes" kamen zuerst keine Wortmeldungen. Als Hans Küppers mit seiner  mittlerweile ausgeruhten Stimme seinen Unmut äußerte, wurden so langsam einige Leutchen wach. Ausflüge zu anderen Wehnachtmärkten, eine Rundfahrt durch Velbert und Umgebung, wie wohnt man im Alter, eine Wiederholung des Nachtwächterrundgangs durch Hattingen, Vorträge von Dr. Jänsch, Frau Vinnemeyer jun. , Herrn Menne und ein geschichtlicher Vortrag von Zeitzeugen der Kriegs- und Nachkriegszeit in Velbert wurden gewünscht.

Friedhelm Dahlmann bot an noch einmal mit ihm abzutauchen, diesmal ins Mittelmeer.

Die ausgelöste Diskussion über die verkauften Wohnblocks an der Brehmstraße konnte nicht geklärt werden. Hans Küppers erläuterte kurz die Sachlage und versuchte die Nachbarn zu beruhigen.  Da die Häuser jetzt einen erheblichen Leerstand aufweisen, bemüht er sich um bessere Aufklärung zu einem anderen Termin.

Nach eineinhalb Stunden wurde eine turbulente, doch harmonische Jahreshauptversammlung zu Ende gebracht. Einige blieben noch eine Weile gemütlich zusammen, vor allem die am  kleinen runden Tisch.

Allen Mitgliedern, die im Monat April Feierlichkeiten begehen, gratulieren wir ganz herzlich und wünschen alles Gute und vor allem Gesundheit.

Unseren kranken Mitgliedern wünschen wir eine baldige Genesung.

Die nächste Monatsversammlung ist am 2. April im Vereinslokal "Korfu" um 19.oo Uhr,

hoffentlich bei Frühlingswetter.

 

Petra Brandenburg

 

 

April 2013

 

Monatsversammlung am 02.04.2013 im Vereinslokal Korfu

 

Herr Küppers begrüßte die Anwesenden und ganz besonders Herr Wolfgang Menne, der am heutigen Abend sein Buch " Birth – Zeche Eisenberg und Birther Höfe".

Die Idee, ein Buch zu der Birther Geschichte zu schreiben, kam ihm zum Geburtstag seines Bruders. Es wurde daraus ein sehr interessantes Buch. Zuerst einmal berichtete Herr Menne über das ca. Ende des 19.Jahrhunderts erbaute Gut Birth (ein Bauernhof) und seine Kotten. Birth bestand also aus dem Bauernhof " Gut Birth" und sieben Kotten, " An der Kiste", " Schnorbeutel", "An den Strücken" ," Birter Backhaus", " Birter Oberhaus", " Am Gatenberg" und " Kremsterz". Zu der Zeit wurde Birth noch ohne h geschrieben. Ab dem Jahre 1907 gibt es " Birth" als Ortsbezeichnung. Herr Menne erzählte, dass er in akribischer Kleinarbeit, bei Archiven, Zeitungen und Privatpersonen Nachforschungen angestellt hat. Es wurden ihm auch Fotos zur Verfügung gestellt, die in Schuhkartons aufbewahrt waren. Auch die Erzählungen stammen aus seinem Familienkreis und der Nachbarschaft, welche sich an Vieles erinnern konnten. Leider ist von den alten Gebäuden nichts mehr erhalten.

Im Jahre 1886 erfolgte die Gründung der " Zeche Eisenberg". Von 1896 bis zum Jahre 1902 wurde in Birth also Bleierz abgebaut. Hier wurden dann auch der Förderturm und Wohnungen für die Beamten der Zeche errichtet. Wo die Arbeiter der Zeche wohnen und lebten, gibt es leider keine Unterlagen. 1903 wurde dann die Zeche stillgelegt. Es entstanden ab da Wohnungen für arme Leute bzw. Obdachlose. Es ist überliefert, dass auch Asoziale hier gewohnt haben. Der Ortsteil Birth hat leider bis heute kein so gutes Image. In Birth entstand im Laufe der Zeit eine christliche Gemeinde. Auch wurde eine kleine katholische Kappelle errichtet. Der erste Seelsorger in dieser Zeit war Pater Gummersbach. Bis heute ist Pater Gummersbach den Birthern in guter Erinnerung geblieben ( auch bei den evangelischen Christen). Um 1950 wurde in Birth der Gemüseladen Peglau eröffnet. Der Enkel dieser Familie beliefert bis heute noch Wochenmärkte mit Gemüse und Obst. Nach und nach entstanden große Wohnblocks. Die Straßenzüge wurden dann von der Stadt Velbert unbenannt. Heute erinnert an das " Alte Birth" nur noch der Name. Herr Menne hat für seine Recherchen für sein Buch ca. 2-3 Jahre gebraucht. Die jungen Leute können sich wohl nicht mehr an die Entstehung Birth erinnern.

Es wurde ein sehr interessanter Abend. Am Schluss signierte Herr Menne noch die beim BV Birth erstandenen Bücher.

M. Mittmann

Mai 2013

 

 

Lustige Himmelfahrtsausflug BV Birth am 09.05. 2013

 

Am 09.05.2013 machte der BV Birth mit einigen Mitgliedern einen " Vatertagausflug" nach Duisburg. Nach einem verregneten Start ging es zunächst n den Duisburger Hafen. Nun starteten wir (bei schönen Sonnenschein) mit der " MS Stadt Duisburg" zu einer zweistündigen Hafenrundfahrt.

 

Los ging es im Innenhafen "Steiger Schwanenhaus". Zunächst zum "Kontorhaus" ( ehemaliger Getreidespeicher, Rhenus – Spedition mit Trockenverladehalle,

Kupferhütte, Plangemühle, Speditionsinsel, Schrottinsel, Mühlenweide mit Flaggenmast, Pegel und Büro Hafenmeister, Museumsschiff " Oscar Huber", Steiger Schifferbörse, Hafenfeuerwehr, Wasserschutzpolizei, Hafenverwaltung und Liegeplatz " Karl Jarres", Freihafengelände, Steiger Homburg und zurück zum Ausgangspunkt. Die einzelnen Punkte wurde ausführlich erklärt. Wir verbrachten 2 vergnügliche Stunden auf dem Schiff.

 

Danach machhten wir uns auf dem Weg zum Brauhaus " Webster". Die Brauerei Webster ist eine kleine Brauerei und besteht seit 21 Jahre. Nachdem wir an den schönen gedeckten Tischen Platz genommen hatten, wurden wir in das "Geheimnis" des Bierbrauens eingeweiht. Ein junger Mann, Oliver, im zweitenLehrjahr hielt einen interessanten Vortrag über das Entstehen des Bierbrauens. Das Bier wurde vor ca. 5000 Jahren durch zufall entdeckt. Damals weichte man Brot in Wasser ein und ließ es einige Tage stehen. Dadurch entstand dann das Bier, was sich als absolut gesund erwies. Einige tausend Jahre später entdeckte man, dass sich Bier auch anders herstellen lies, nämlich mit Getreide und Wasser. Im 16. Jahrhundert stellte man das Bier in Bayern mit Gerste, Malz, Hopfen und Wasser her. Der damalige Kaiser erließ nun das "Bayerische Reinheitsgebot". Im 19. Jahrhundert wurde das "Deutsche Reinheitsgebot" erlassen. Es gelten bis heute das " Bayerische"- und das " Deutsche" Reinheitsgebot. Wer dagegen verstößt muss mit einer hohen Strafe rechnen. Anschließend wurden uns noch die Kessel, in welche das Bier gebraut wird, gezeigt. Hier gab es dann eine kleine "Bierverköstigung".

 Im Restaurant angekommen, konnten wir uns dann von der Karte ein Essen aussuchen.

Um 16.00 Uhr ging es dann wieder nach Hause.

Es war eine sehr lustige und auch lehrreiche Fahrt.

 

Margot Mittmann

 

Juni 2013

 

 

Monatsversammlung BV Birth am 04.06.2013

 

Herr Küppers, 1. Vorsitzender, begrüßte die Anwesenden und ganz besonders herzlich Frau Sealiti von der Sparkasse HRW ( Hilden- Ratingen-Velbert).

Frau Sealiti ist Kundenberaterin mit Büro in der Zweigstelle "Am Berg". Das Motto der Sparkasse lautet:

"Menschlich nah". Sie stellte natürlich auch die Zweigstelle " Birth" vor.

Diese Zweigstelle ist eine sogenannte "bargeldlose" Sparkasse. Natürlich kann man hier vom Bankautomat noch Geld abholen. Ansonsten ist diese Zweigstelle noch in beratender Funktion zuständig. Auch betonte Frau Sealiti, dass diese Zweigstelle nicht geschlossen wird, sondern immer noch für die Kunden erhalten bleibt.

Frau Sealiti brachte auch zum Ausdruck, dass die Sparkasse auch ein Ausbildungsbetrieb ist. Die Sparkasse unterhält 115.000 Privat- und Geschäftskunden. Auch hat die Sparkasse an Vereinen ca. 350.000 Euro sowie 265.000 Euro an Stiftungen gesponsert. So sind Spielgeräte im Herminghauspark zum Teil auch von der Sparkasse gestiftet worden.

Die Sparkasse bietet als Zahlungsmodelle das Girokonto und das Onlinebanking an. Ab Januar 2014 tritt das sogenannte Europäische Zahlungswesen in Kraft. Hierzu sind die Angaben BIC für das Kreditinstitut und IBAC für die Kontonummer erforderlich. Beide Nummern sind auf den Kontoauszügen ersichtlich. Auch hier steht Frau Sealiti gerne zu einer persönlichen Beratung zur Verfügung.

Frau Sealiti beantwortete im Laufe de Abends noch viele Fragen.

Margot Mittmann

 

Juli 2013

 

 

Monatsversammlung BV Birth am 02.07.2013 im Vereinslokal Korfu

 

Für diese Monatsversammlung hatte der Vorstand als Referenten den Fotografen, Herrn Erich Dorau, eingeladen, unter dem Gesichtspunkten "Birth und der Abtskücher Teich".

Herr Dorau brachte sehr interessante Bilder mit, die an Hand einer Leinwand gezeigt wurden. Er hob ganz besonders die Vielfalt der Tierwelt, die am Abtskücher Teich beheimatet sind, hervor. Er zeigte auch eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen, so z. B. das blühende Rapsfeld am Rande des Teiches und auch einen beeindruckenden Sonnenuntergang.

Die Tierbilder standen jedoch im Vordergrund. Es ist schon bewundernswert, welche Geduld Herr Dorau bei den einzelnen Fotografien aufgebracht hat. So war da z. B. die Schwanenmutter mit ihren kleinen Küken, welche es sich im Gefieder der Mutter bequem gemacht hatten. Es gab aber noch viel mehr zu sehen. So z. B. u.a. auch die Fischreiher, ausgesetzte Schildkröten, Blesshühner, Stockenten, Haubentaucher, Mandarinenten sowie Kanadagänse. Hinzu kommen noch beeindruckende Bilder von Möwen, die sich im Winter häuslich auf dem Teich niederlassen.

Auch um den Abtskücher Teich ist sehr viel zu beobachten. Die Bachstelze ist hier genau so zu Hause wie die Libellen oder die Fischreiher. Dann sind neben der Kohlmeise noch den Kleiber zu sehen. Nicht zu vergessen sei der Kormoran. Eine ganz wunderschöne Aufnahme zeigte Herr Dorau von dem kleinen Eisvogel. Vor einiger Zeit wurden hier auch Nutrias ausgesetzt, welche von den Spaziergängern mit großem Vergnügen gefüttert werden.

Es waren sehr beeindruckende Bilder und man fragt sich am Ende, ob man vielleicht doch einmal mit offenen Augen zum Abtskücher Teich geht und nicht nur seine Runden dreht.

Margot Mittmann

August 2013

Wir haben Ferien darum gibt es auch nichts zu berichten.

 

September 2013

 

 

Monatsversammlung am 03.09.13 im Vereinslokal Korfu

In der obigen Monatsversammlung hatte Herr Seidel einige Bilder und Filme zusammengestellt.

 Als erstens zeigte er den Anwesenden wunderschöne Tieraufnahmen. Anschließend zeigte er einen Film 125 Jahre Friedrichstraße. Dieser Film wurde auch beim

WDR – Lokalzeit Bergisches Land moderiert. Der Film zeigte das alte Stadtwappen von Velbert. Auch als die Straßenbahn noch durch Velberts City fuhr. Es kamen auch Geschäfte zur Ansicht, die heute nicht mehr existieren. Dafür noch alte Geschäfte, die auch heute noch in der Friedrichstraße zu finden sind. So z. B. das Bekleidungsgeschäft Bussemass, in der unteren Friedrichstraße Schreibwaren Saalmann und in der oberen Friedrichstraße das Hotel und Restaurant "Zur Traube".

Danach konnte man die "Seele baumeln lassen", indem wunderschöne Landschaftsaufnahmen von Herrn Seidel gezeigt wurden. Herr Seidel sprach auch die Autobahn 44 an, wo man jetzt schon die halbfertige Brücke besichtigen kann. Auch dieses wurde vom WDR in der Lokalzeitgeschichten moderiert. Dann wurde noch ein Film von der Wupper von der Quelle bis zur Mündung gezeigt.

 Seniorennachmittag BV Birth in der Aula des Geschwister- Scholl-Gymnasiums am 07.09.2013

 Dieser Nachmittag war wieder einmal ein voller Erfolg des BV Birth. An schön gedeckten Tischen konnten die Gäste Platz nehmen.

Zunächst begrüßte Herr Hans Küppers die Gäste und ganz besonders die Ehrengäste, den Altbürgermeister Herr Schemken, den stellvertretenden Bürgermeister Herr Otterbeck und den 1. Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Velberter Bürgervereine Herr Lorenz.

Danach konnten dann Kuchen, belegte Brote gegessen und natürlich auch Kaffee getrunken werden.

Nun kam es zum ersten Programmpunkt. Herr Küppers kündigte die Tanzgruppe der "Großen Velberter Karnevalsgesellschaft" an. Diese wurde dann auch mit großer Begeisterung begrüßt und bekam viel Applaus. Danach traten dann die "Tanzküken" der Großen KG Velbert auf. Diese bekamen natürlich auch sehr viel Beifall.

 Der 1. Vorsitzender Hans Küppers konnte dann den Hausmeister von unserer "Kurverwaltung Bad Birth" begrüßen. Der Hausmeister Seidel war voll des Lobes für "Bad Birth", wie schön und sauber es doch hier sei. Er nahm an, das Bad Birth demnächst fürs "Weltkulturerbe" vor geschlagen werden könnte, bei dieser guten Wohnqualität, den netten Bewohnern und den guten Freizeitangeboten. Dies würde den Kämmerer der Stadt Velbert schon freuen, sodass "Bad Birth" auch für die hohen Schulden der Stadt Velbert aufkommt könnte oder vielleicht ganz tragen sollte. Außerdem kündigte der Hausmeister Seidel an, sollte aber eine Brücke von der Losenburg bis ins Einkaufzentrum Bad Birth gebaut werden, käme das Weltkulturerbe wohl nicht zu Stande, das Gleiche würde dann passieren, wie es der Stadt Dresden ergangen ist. Das wäre natürlich sehr schade für "Bad Birth", aber auch für die Stadt Velbert, von wegen höhere Steuereinnahmen!

Danach betrat mit großem Beifall der "Velberter Männerchor" die Bühne unter der Leitung von Herrn Thomas Scharf. Der Chor sang aus seinem vielfältigen Programm dann einige Lieder, angefangen mit "Das ist der Tage des Herrn" und als Schlusslied dann "Die Zigeunerhochzeit". Natürlich wurde auch der Velberter Männerchor mit viel Beifall bedacht.

 Zum Schluss des Nachmittages zeigte auch die tolle Jugendgruppe der "Großen Velberter Karnevalsgesellschaft" ihr Können. Es war sehr beeindruckend, was diese Gruppe an Talent zeigte. Hier war natürlich auch ein großer Applaus fällig.

Bilder hier ......

 Trödelmarkt Birth

Trotz 120 verkaufter Trödelscheine fiel der Trödelmarkt am 08.09.2013 im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, der Wettergott meinte es diesmal nicht gut mit unseren Trödlern. Viele Trödler hatten ihre Stände nicht aufgebaut oder nach kurzer Zeit wieder eingepackt. Es blieben trotzdem noch ca. 70 wetterfeste Trödler.

Bilder hier.......

Margot Mittmann

Oktober 2013

 

Monatsversammlung vom 01.10.2013 im Vereinslokal Korfu

 

Herr Seidel begrüßte die Gäste und Mitglieder, einen ganz besonnderen Dank galt Frau Bürger, die die Korrespondenz mit Chefarzt Dr. Klaus Emmerich vom Klinikum Niederberg geführt hatte. Dr. med. Klaus Emmerich vom Klinikum wurde mit einem besonderen Applaus und Begrüßung durch Herrn Seidel empfangen.

Chefarzt Dr. Emmerich stellte sich zuerst einmal vor. Er hat jeweils 3 Jahre in Wuppertal, Gelsenkirchen und Bad Oeynhausen als Internist gearbeitet. In Bad Oeynhausen absolvierte er zusätzlich seine Ausbildung zum Kardiologen. Privat ist Herr Emmerich verheiratet, hat 3 Kinder und wohnt in Wuppertal.

Er arbeitete im Herzzentrum der Klinik in Wuppertal, bevor er 1999 die Leitung der internistischen Abteilung im Klinik Niederberg übernahm und somit bald der Nachfolger von Herrn Dr. Beckmann wurde. Seine Abteilung im Klinikum Niederberg umfasst die Kardiologie, Angiologie, Diabetologie sowie Pneumologie. Sein Fachgebiet ist aber vor allem die Kardiologie.

Zunächst schnitt Dr. Emmerich das Fachgebiet "Schlaganfall" an. Wie kann man diesen vorbeugen oder verhindern? Die Neigung zum Schlaganfall hat viele Faktoren, u. a. kann er auch genetisch bedingt sein (Großeltern, Eltern). Der Schlaganfall entsteht durch zu enge innere Gefäße, also schlechte Durchblutung oder zu hoher Blutdruck. Er macht sich bemerkbar durch Stolpern, Gefühllosigkeit z. B. in den Händen, Sehstörungen oder auch einseitige Lähmungserscheinungen. Natürlich spielt hier auch die Lebensweise eine entscheidene Rolle. Ganz besonders das Rauchen gefährdet die Gefäße, aber auch die üppige Mahlzeiten und mit zu fettes Essen. Zum Blutdruck führte Dr. Emmerich an, werden verschiedene Methoden des Messens angewandt. So ist z. B. ein Blutdruck von 139/80 normal. Bei Diabetikern ist der Blutdruck in der Regel niedriger (135/85). Um ganz sicher zu gehen, wird ein 24 Stunden EKG durchgeführt. Dazu werden auch Gerinnungslösende Medikamente eingesetzt, die dann wieder für eine normale Durchblutung sorgen.

Sollte dies keinen erwünschten Erfolg bringen, wird noch ein CT angefertigt, aber ein so genanntes MRT bringt noch genauere Ergebnisse, z. zt. die beste Möglichkeit, was für Therapien angewandt werden sollten.

Chefarzt Dr. Emmerich sprach auch die Stoffwechselstörungen und andere Erkrankungen an. Diese können dem Herzen sehr schaden. Zum Beispiel durch Vorhofflimmern. Das Herz hat vier Kammern diese müssen ständig gut durchblutet sein. Nicht kalkulierbar ist der Thrombus im Gehirn, der sehr plötzlich ohne Vorwarnung auftritt. Um das Herz dauerhaft zu stabilisieren wird z. B. ein Stent eingesetzt oder Baipässe gelegt, welche verhindern, das die Gefäße sich verschließen.

Es wurden noch viele Fragen gestellt, die Herr Dr. Emmerich ausführlich beantwortete.

 

Margot Mittmann

November 2013

Monatsversammlung vom 05.11.2013

 

Stadtgeschichte von 1945 bis 1949

 

Zum heutigen Abend konnten Herr Küppers und Herr Seidel ganz herzlich Herr Christoph Schotten vom Stadtarchiv der Stadt Velbert begrüßen.

 Herr Schotten begann seinen Vortrag mit den Worten, dass auch er die Geschichte von 1945 bis 1949 nur aus der Literatur oder aus dem Stadtarchiv kennt. Es könne sich aber vielleicht der Eine oder Andere an einige Dinge erinnern; sei es nun die Besatzungszeit im Jahre 1945 oder die Währungsreform 1948 und wie das neue Geld aussah.

 

Das Kriegsende am 16. April 1945. An diesem Tag erreichten amerikanische Truppen die Stadt Velbert und am 17. April 1945 wurde die Stadt vollständig besetzt und der Krieg endete somit für Velbert. Die amerikanische Armee wollte den Widerstand auf deutscher Seite brechen und unternahm auch zahlreiche Hausdurchsuchungen. Wer von den deutschen Soldaten ohne gültige Entlassungspapiere aufgegriffen wurde, kam dann in Kriegsgefangenschaft. Von der Sammelstelle vor dem Rathaus führte der Weg dann in die großen Gefangenenlager auf den Rheinwiesen. Der amerikanische Stadtkommandant, der in der Blumenstraße Quartier bezog, verhörte ca. 30 Einwohner, die der NSDAP angehörten. Es konnte jedoch noch keine Rede davon sein, dass nun eine systematische Beseitigung der organisierten Struktur der NSDAP erfolgte. Der Bürgermeister Dr. Leo Tweer wurde mit der Weiterführung des Bürgermeisteramtes beauftragt. Am 26. April 1945 wurde er von einem neuen amerikanischen Stadtkommandanten suspendiert.

Durch die vielen Zwangsarbeiter kam es in den folgenden Tagen und Wochen zu schweren Plünderungen und Überfällen. Ziele waren vor allen Dingen abgelegene Bauernhöfe. Hier forderte man die Bewohner auf, wertvolle Gegenstände wie Schmuck, Fahrräder und Uhren herauszugeben. Auch sollte das Vieh geschlachtet werden. Wer dies ablehnte wurde in Einzelfällen getötet. Auch die Polizisten der Wachstationen wurden angegriffen. Diese Angriffe stellten jedoch keine Gefahr dar, da die Polizisten von der Besatzungsmacht entwaffnet wurden. Bis zum Juni 1945 kam es in der Stadt zu registrierten 8 Morden und 485 Überfällen der ehemaligen Zwangsarbeiter.

Der Krieg hatte auch in den fünf Jahren Spuren in Velbert hinterlassen. Jedoch verglichen mit den Nachbarstädten wie z. B. Wuppertal oder Essen war Velbert glimpflich davon gekommen, da ja auch Velberter Firmen auf Kriegsproduktion umgestellt hatten. Es wurden jedoch 50 Häuser mit insgesamt 150 Wohnungen total zerstört, 542 Wohnungen waren stark beschädigt und 654 Häuser mit ca. 2000 Wohnungen leicht beschädigt. Es hatte also fast jedes Haus in Velbert etwas abbekommen und wenn es nur zerstörte Fensterscheiben waren. Jedoch auch menschliche Verluste hatte Velbert zu beklagen. So fielen 900 Velberter an der Front oder starben im Lazarett. 34 kamen beim Bombenangriffen um Leben. Traurig war es auch, dass 675 Kinder und Jugendliche Waisen wurden Es kehrten ca. 1000 Soldaten als Schwer- oder Leichtverletzte zurück. Die Stadt Velbert hatte vor Kriegsbeginn 1939 32.000 Einwohner.

Wie sollte es jetzt mit der alliierten Militärverwaltung in Velbert jetzt weitergehen, haben sich die Einwohner gefragt. Die neuen Entscheidungen traf nun der amerikanische Stadtkommandant. Diese Aufgaben fielen einem amerikanischen Major in der Blumenstraße 17 zu und der zugleich eine Verbindungsstelle im Velberter Rathaus einrichtete. Es wurden Entscheidungen getroffen, wann die Geschäfte öffnen durften oder in welchen Betrieben wieder gearbeitet werden konnte. Auch wann die Bevölkerung der Stadt auf der Straße sein durfte. Am 25. April 1945 wurde die bisherige Besatzung abgelöst und durch neue ersetzt. Die Stellung der Besatzungsangehörigen gegenüber der deutschen Bevölkerung war privilegiert. So mussten zahlreiche Velberter Ihre Häuser und Wohnungen verlassen, um Wohnraum für die Besatzung zu schaffen. Diese Wohnungen und Häuser waren in der Umgebung des heutigen Nikolaus-Ehlen-Gymnasium. Deutsche durften nicht das Kino oder die Badeanstalt besuchen, wenn diese Orte von den Besatzungsmitgliedern benutzt werden wollten.

Am 26. April 1945 bekam Velbert mit Dr. Anton de Visscher einen neuen Bürgermeister, da er politisch nicht belastet war. Am 4. Mai 1945 erfolgte in Velbert bereits die Gründung eines Beirats von 22 Personen. Drei Tage später fand im Rathaus die erste Sitzung statt. Angehörige des Beirats waren Kaufleute, Verfolgte des Regimes und Frauen vertreten. Leider war dieses Gremium nur beschränkt durch die Besatzungsmacht handlungsfähig. Dieses änderte sich erst durch die Gründung von Parteien durch die Militärverwaltung und Neuformierung der Beiräte. Bereits im Mai trafen sich die Mitglieder der KPD aus Velbert und Neviges unter großer Geheimhaltung. Anfang Oktober 1945 kam es zur Gründung der SPD, mit Altersvorsitzenden Gottfried Kuhlmann. Vorsitzender wurde Hans Kohler, sein Stellvertreter Martin Rosik. Nun wurde auch die Arbeiterwohlfahrt ins Leben gerufen.

Am 1. April 1946 wurde durch die alliierte Militärverwaltung die Deutsche Gemeindeordnung geändert, die noch immer das Führungsprinzip widerspiegelte. Wichtige Änderungen wurden durch die Briten durchgeführt. Diese betraf u.a. auch die Stellung des Bürgermeisters. Das Amt wurde nun auch durch einen Stadtdirektor (nach britischem Vorbild) erweitert. Es kam auch zur Veränderung der Stadtspitze. Dr. de Visscher wurde nun Stadtdirektor und Hans Kohler, SPD, Bürgermeister. Am 15. September 1946 fand die erste freie Kommunalwahl in

Velbert statt. Mit 33,1 % wurde die SPD gewählt. Die neu gegründete CDU schnitt mit 28,9% überraschend gut ab.

Mit dem Einmarsch der Amerikaner kam auch die gesamte Velberter Wirtschaft zum Erliegen. Maschinen standen weiterhin still, da die amerikanische Besatzung hierdurch die Produktion zum Erliegen bringen wollte, da die wirtschaftliche Wiederaufrichtung Deutschlands oder die Aufrechterhaltung der deutschen Wirtschaft nicht das Ziel der Siegermächte sein sollte. Die Velberter Firmen bemühten sich jedoch um Wiederaufnahme der Produktion. Am 20. Juli 1945 hatte es Stanley geschafft. Kurz darauf noch die Baubeschlagfirma Otto Großsteinbeck und die Firmen Engels & Wencke, Gebr. Tiefenthal sowie Berninghaus & Söhne. Am 18. August 1945 erfolgte die Wiedergründung der Gewerkschaft. Ziel der Alliierten war es deutsche Betriebe und Maschinen abzubauen und in andere Staaten zu transportieren. So wurden Maschinen der Firmen Berg. Märk. Eisenwerk, August Engels, Gustav Hammel und Gebr. Tiefenthal abgebaut. Welche Betriebe nun betroffen waren ergab erst eine Entscheidung am 16. Oktober 1947. Drei Velberter Betriebe waren hiervon betroffen, August Engels, Berg. Märk. Eisenwerk und zur allgemeinen Betroffenheit die Firma Hülsbeck und Fürst. Durch geschickte Verhandlungen konnten die anfänglichen Forderungen von der Fa. Hülsbeck & Fürst gemildert werden, jedoch verlor Huf eine halbe Million Deutsche Reichsmark.

Da viele Häuser und Wohnungen in Velbert zerstört wurden und große Wohnungsnot, auch durch den Zugang von Flüchtlingen und Wohnungslosen, herrschte begann man schon im Mai 45 im Langenhorst mit dem ersten Spatenstich zum Weiterbau der Siedlung. Bis 1952 entstanden nach und nach neue Siedlerstellen. Diese war jedoch nicht ausreichend für die Zahl der Wohnungssuchenden. Im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus begann die Stadt 1949 an der Nedderheide mit dem Bau von Mietshäusern. Um möglichst schnell viele Wohnungen zu beschaffen, wurde auf die herkömmliche Bauweise mit Ziegelsteinen verzichtet und mit der Zementbauweise begonnen.

Am 15. April 1945 war mit der "Rheinischen Landeszeitung" dem Parteiblatt der NSDAP letztmalig eine Tageszeitung erschienen. Vom 1. Mai 1945 erschien in Velbert auf Anordnung der alliierten Militärverwaltung ein vierseitiges Mitteilungsblatt. Hierin wurde mitgeteilt, wann z. B. die Ausgangsperre oder die Müllabfuhr wieder arbeitete. Dieses Blatt wurde zweisprachig herausgegeben. Ab 18. Juli 1945 erschien nun wieder eine Tageszeit mit der "Neuen Rheinischen Zeitung". Am 28.Februar wurde ihr Erscheinen eingestellt. Auf dem Markt kamen nun Zeitungen eines neuen Typs, darunter die "Rheinische Post", das "Rhein – Echo" oder die "Westdeutsche Rundschau" Die bekannte "Velberter Zeitung" durfte erst wieder am 15. Oktober 1949 erscheinen, nachdem die Bundesrepublik gegründet wurde.

Das Straßennetz in Velbert und Umgebung war weitgehend intakt geblieben, so konnten Straßenbahnen schon bald nach den Kampfhandlungen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Bereit am 26. Mai 1945 fuhr die erste Straßenbahn, deren Betrieb Anfang April 1945 eingestellt wurde, wieder. Im September 1945 nahm sie ihren Betrieb wieder auf, so dass man nach Werden, Neviges, Langenberg und Steele fahren konnte. Mit Erlaubnis der Alliierten durfte jetzt auch das Fahrrad mit entsprechenden Nummernschildern benutzt werden. Auch der Zugverkehr wurde wieder in Betrieb auf den Strecken Vohwinkel, Velbert, Kettwig, Langenberg und Neviges genommen.

Die Wiederaufnahme des Schulbetriebes erfolgte am 9. August 1945. Zuerst wurden die Klassen 1 bis 4 und ab Mitte September 1945 die Klassen 5 bis 8 unterrichtet. Auch der Unterricht an den Mittelschulen und höheren Schulen lief wieder an. Die Eltern wurden nun auch gefragt welche Konfessionsschule ihr Kind besuchen sollte. In Velbert gab es ab 1946 wieder die evangelischen und katholischen Schulen. Es gab allerdings Schwierigkeiten zum Schulstart, da es an Lehrmaterial fehlte. Durch den Zugang von Flüchtlingen war die Schülerzahl sehr hoch und es musste im Schichtwechsel unterrichtet werden. Auch die schlechte Ernährung der Schüler machte sich bemerkbar. Viele der Schüler konnten u.a. auch kein gutes Schuhwerk aufweisen.

Für bedürftige Bürger errichtet die Stadt Velbert eine Stadtküche. Auch wurde hier die Schulspeise gekocht. Die Selbstversorger waren nun besser dran. Durch Hamsterfahrten und auf Schwarzmärkte wurde versucht, die Rationen zu erhöhen. Erst die Währungsreform verbesserte die Versorgungslage erheblich.

Das wichtigste Ereignis war die Währungsreform am 20. Juni 1948. Die Reichsmark verlor ihre Gültigkeit und wurde durch die D-Mark ersetzt. Dabei sollten am 20. Juni 1948 40,00 DM zur Auszahlung kommen. Eine weitere Auszahlung von 20,00 DM erfolgte im September 1948. Nun füllten sich die Geschäfte mit Waren, die man am Tage vor der Auszahlung nicht bekommen konnte. Mit dem Grundgesetz am 23. Mai 1949 und den ersten Wahlen am 14. August 1949 endet für den Historiker die unmittelbare Nachkriegszeit.

Margot Mittmann

 

 

 

Dezember 2013

 Weihnachtsmarkt Dortmund

 

Am 26.11.2013 machten sich einige Mitglieder des BV Birth auf zum Weihnachtsmarkt nach Dortmund.

 Um 14.30 Uhr ging es mit guter Laune ab "Korfu" mit dem Bus nach Dortmund. Hier angekommen, wurden wir zunächst von einer Dortmunder Stadtführerin begrüßt und sie gab uns einen Prospekt mit einer "großen Tafel Schokolade" mit auf den Weg.Zunächst einmal musste natürlich der große Weihnachtsbaum bestaunt werden. Dieser setzt sich aus 1.700 Fichten aus dem Sauerland zusammen. Der "Baum" ist 45 Meter hoch, hat eine Grundfläche von 20 x 20 Metern und wiegt insgesamt 140 Tonnen. Natürlich kann man so einen Baum nicht in einem Tag zusammenbauen, sondern hierzu sind 4 Wochen notwendig. Mit 48.000 Lämpchen ist er beleuchtet und die Spitze krönt ein Engel.

Nun ging es weiter von Bude zu Bude. Es gab allerlei gute Sachen zum Essen und Trinken. So z. B. leckere Bratwurst, heiße Waffeln mit Kirschen, Sahne oder Puderzucker, Lebkuchen und sonstiges Weihnachtsgebäck. Es wurde auch Reibekuchen angeboten. Zum Trinken gab es Alkoholisches, Glühwein, heißer Eierpunsch, heiße Milch mit Honig und noch einiges mehr.Man konnte auch eine Postkarte an seine Lieben schreiben und so den Post-Sonderstempel für seine Post bekommen. Neben Schönes aus dem Erzgebirge, konnte man auch Puppen bewundern und sonstiges Spielzeug. Für die Kleinen wurde ein Märchenwald aufgebaut. Darin befanden sich Märchen, wie Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, Dornröschen und einige mehr.

Wer sich aufwärmen wollte, konnte natürlich auch die umliegenden Cafe`s oder Restaurants aufsuchen.

Nach einem wunderschönen Nachmittag und Abend wurde die Heimreise um 20.00 Uhr angetreten.

 Heringsstippessen

 Am 03.12.2013 fand, wie in jedem Jahr, auch dieses Jahr in der "Kleingartenanlage Birth" das Heringsstippessen statt. Bevor jedoch mit dem Essen begonnen werden konnte, mussten erst einmal von einigen Helfern die Tische vorweihnachtlich gedeckt werden. Dann wurden die Kartoffeln (Pellkartoffel) aufgesetzt und gekocht. Auch in diesem Jahr hatte Frau Gaby Bodden schon den leckeren Heringsstipp vorbereitet, so dass dieser nur noch in Schüsseln gefüllt werden musste. Ein ganz besonders Lob ging an Frau Bodden, denn es schmeckte wie immer köstlich. Nach dem Essen musste dann natürlich ein "Verdauungsschnäpschen" getrunken werden. Anschließend saß man noch gemütlich zusammen und es wurde viel gelacht. Als Höhepunkt wurden dann noch von Herrn Küppers und Helfern die "Stutenkerle" verteilt. Natürlich war der Abend danach noch nicht zu Ende.

Bilder hier .....

Weihnachtsfeier am 22.12.2013 im Vereinslokal "Korfu"

 Am 22.12.2013 fand, am 4. Adventssonntag, die traditionelle Weihnachtsfeier des BV Birth im Vereinslokal "Korfu" in Birth statt.

Die Tische waren, wie immer, weihnachtlich gedeckt.Herr Küppers, 1. Vorsitzender, begrüßte die Gäste und wünschte Allen eine schöne Feier und ein friedliches Weihnachtsfest 2013.Anschließend wurde, mit musikalischer Begleitung durch Herrn Manfred Bähring, das Lied "Kling, Glöckchen, klingelingeling" gesungen.

Herr Küppers hielt nun einen weihnachtlichen Vortrag, "Was wäre, wenn Jesus in der heutigen Zeit geboren würde"? Danach wurde gesungen "Alle Jahre wieder kommt das Christuskind". Frau Brandenburg trug anschließend die Geschichte von der kleinen verirrten Katze vor. Diese Geschichte fand ein glückliches Ende für die kleine Katze und sie kam bei tierliebenden Menschen unter.Jetzt wurde erst einmal das Essen eingenommen. Auch dieses Mal hatte das Team vom "Korfu" etwas Besonderes vorbereitet. Es wurden bunte, leckere Platten gereicht, so dass sich jeder nach seinem Geschmack bedienen konnte.Anschließend wieder Gesang "Lasst uns froh und munter sein". Natürlich kam dann der Nikolaus (Burghardt Fülling). An diesem Abend waren auch einige Kinder zu Gast, welche zuerst einmal Gedichte oder Lieder vortrugen, um dann vom Nikolaus mit Süßigkeiten belohnt zu werden.Jetzt mussten von den Gästen, nach alter Tradition, drei Rätsel gelöst werden, die sich Herr Seidel ausgedacht hatte.

 Wieviel Euro sind im Sparschwein?

Wieviel qm ist der Vatikan groß?

Wieviel DM waren 2012 noch im Besitz der Deutschen?

 Die Gewinner konnten sich über Gutscheine vom Korfu und kleinere Gewinne freuen.

 Zum Schluss sangen dann Alle "O Du fröhliche, O Du selige". Die Weihnachtsfeier war wieder einmal sehr gelungen. Anschließend wurde noch in gemütlicher Runde zusammen gesessen

M. Mittmann

Bilder hier .....