Wir über uns

Der Rat der Stadt Velbert wollten den ganzen Hügel, dort, wo jetzt moderne Wohnhäuser
zu sehen sind, mit weiteren Schlichtwohnungen bebauen.
Damit waren aber die damaligen Bewohner der “Birther Höfe” keineswegs
einverstanden. Sie befürchteten zu Recht die Entstehung eines großen Slums.
Schnell begriffen die Bürger, das man sich allein kaum mit Aussicht auf Erfolg
wehren kann. Nur gemeinsames Handeln versprach die Verhinderung der
geplanten Maßnahmen. Einige Bürger ergriffen die Initiative, sammelten Unter-
schriften, protestierten bei Bürgermeister und Verwaltung.
Bald darauf schlossen sie sich zum “Bürgerverein Birther Höfe” zusammen.
So entstand aus einer Bürgerinitiative unser heutiger Bürgerverein Birth.
Wie richtig gemeinsames Handeln war, zeigt das Ergebnis. Die Errichtung
weiterer Extrimitiertenhäuser wurde erfolgreich verhindert. Der Bürgerverein
stellte sich neue Aufgaben. Das so genannte “Sing - Sing” sollte ganz
verschwinden. Der soziale Aspekt dabei war: Kein neues Getto irgendwo in
der Stadt - Unterbringung der Familien auf die Stadt verteilt in menschen-
würdigen Wohnungen. Unermüdlich kämpfte der Bürgerverein Birth für dieses
Ziel. Fast ein Vierteljahrhundert dauerte es, bis der Erfolg errungen war.
Von den damaligen “Menschensilos” ist heute nichts mehr zu sehen.
Heute arbeiten im ganzen Land viele erfolgreiche Bürgerinitiativen.